Eierbecher

Eierbecher sind nicht nur nützlich, sondern sogar unentbehrlich, will man weich gekochte Eier in der Schale genießen. Schon bei den Römern war dieses hilfreiche Essgerät Bestandteil gehobener Esskultur. Bis zum 19. Jahrhundert schmückten Eierbecher hauptsächlich die Tische der Wohlhabenden.

Als Sammelobjekte sind Eierbecher erst am Ende des 20. Jahrhunderts „modern“ geworden. In unserer Zeit sind dem Design von Eierbechern keine Grenzen mehr gesetzt. Der Eierbecher gilt mehr denn je als witziges und kurioses Kultobjekt. Die Eierbecher-Sammlung Hörter zählt zu den größten Europas. Sie umfasst mehr als 2000 Stücke aus verschiedensten Materialien, von Metallen wie Silber oder Zinn, über Kunststoffe bis zum hochwertigen Porzellan. Vertreten sind alle erdenklichen Formen und Dekore, von der klassischen Kelchform bis zum skurrilen Objekteierbecher, vom Zwiebelmuster der Meißner Porzellanmanufaktur bis zum kitschigen Abziehbild der Souvenir-Industrie, als Einzeleierbecher bis hin zu umfangreichen Menagen.
 

Mehrere hundert, darunter die originellsten, wertvollsten und kulturhistorisch interessantesten Stücke dieser Sammlung werden im Stadtmuseum Fürstenfeldbruck erstmalig öffentlich präsentiert.
 
Mit freundlicher Unterstützung der Kester-Haeusler-Stiftung

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