Roland Helmer: Retrospektive

Schwarz überwiegend Roland Helmer 1964

Die Ausstellung bietet mit mehr als fünfzig Gemälden einen Überblick über das Werk des in Eichenau tätigen Malers Roland Helmer, der zu den führenden Vertretern der „konkreten Kunst“ zählt. Nach seiner Ausbildung zum Gebrauchsgrafiker studierte Helmer von 1961 bis 1967 an der Kunstakademie in München bei Ernst Geitlinger, dem ersten Vertreter gegenstandsloser Malerei an der Münchener Akademie. Von 1971 bis 1978 lehrte Helmer dort als Assistent von Günter Fruhtrunk, der in jenen Jahren mit seinen farbintensiven Streifenbildern internationale Beachtung fand.

Horizontal, vertikal - gelb, rot, Roland Helmer 1974

Roland Helmer folgt in seinen Bildern der Intention der „konkreten Kunst“, die Malerei von allen gegenständlich-erzählerischen Bedeutungen zu befreien und die künstlerischen Mittel Farbe und Form selbst zum Thema zu machen. Seit Beginn der sechziger Jahre konzentriert er sich in seinem Werk auf die Wechselwirkungen von Farbe, Linie und Fläche, die er mit äußerster Konsequenz und Leichtigkeit erforscht. Helmers Bilder zeichnen sich durch präzise Malweise und starke Strahlkraft der Farbe aus. Die geometrischen Kompositionen erzeugen erstaunliche Raumwirkungen. Der Dialog der Farben fordert immer wieder neue Sichtweisen und wechselnde Zuordnungen heraus.
 

     

Aus Anlass seiner Retrospektive im Stadtmuseum Fürstenfeldbruck hat Roland Helmer seine   druckgrafischen Arbeit  “Linie - Fläche“ neu aufgelegt (Erstauflage 1967).
Die Serie umfasst 15 Siebdrucke auf Papier und wird in einer Auflage von 80 Exemplaren publiziert. Als Sonderdruck (Auflage: 100) erscheint zusätzlich das Blatt „Linie, Fläche – blau, orange“ aus der genannten Serie.

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